Zielfisch Zander

Der Zander
 
Beschreibung
Der Zander gehört zur Familie der Barsche (Percidae) und ist unter den barschartigen Europas die größte Art des Süßwassers.
Er hat einen langgestreckten, spindel-förmigen Körper. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen die langen, spitzen Fangzähne neben kleinen Bürsten-zähnen. Die Rückenflosse ist unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen.
 
Lebensraum
Der Zander lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Seen und Haffen Europas. Er lebt in tieferem Wasser und wächst sehr schnell.
 
 
Laichzeit
Der Zander laicht im Frühjahr, meist von April bis Juni bei 12°C – 15°C Wassertemperatur an hartgründigen 1-3 m tiefen Uferstellen. Das Männchen bleibt am Nest und schützt das Gelege vor Verschlammung und Laichräubern.
 
 
Fangmethoden
Der Zander gilt als scheuer, vorsichtiger Fisch, der schwer zu überlisten ist. Als Köder kommen vor allem kleine Rotaugen, Rotfedern und Barsche in Frage. Weitere gute Köderfische sind Ukelei, Gründling und Kaulbarsch. Prinzipiell ist darauf zu achten, dass die Köderfische schlank sind. Als Kunstköder eignen sich Gummifische (Shads), Blinker, Wobbler und Twister. In Ausnahmefällen werden auch Zander auf Würmer und Maden gefangen.
Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten. In Seen sind dies die Scharkanten und Unterwasserberge. In Kanälen und flacheren Teichen sollte man den Zander am Ufer vor Schilf und Seerosenfeldern suchen. In Flüssen stehen Zander häufig in Buhnenfeldern.
Die fängigsten Monate sind Mai und Juni nach der Laichzeit und September bis Dezember. Besonders die großen Exemplare werden in der kalten Jahreszeit gefangen. Die Fangmonate können variieren und sind vom Gewässer abhängig. Besonders bei Hochwasser finden sich Zander an den ruhigen Stellen im Fluss ein.
 
 
Schlusswort
Der Zander wird erst mit einer Größe von 35 – 45 cm geschlechtsreif. Daher sollte man trotz gesetzlichem Schonmaß überlegen, kleinere Exemplare wieder schwimmen zu lassen, um den zukünftigen Bestand zu sichern.